Montag, 14. November 2016

weiblICH - die Bilder

Lange habe ich euch auf die Folter gespannt. Eine ganze Woche musstet ihr auf die Bilder warten.
Tut mir leid, aber ich hatte direkt danach noch eine Veranstaltung und die war noch so zeitintensiv in der Vorbereitung...naja, ihr kennt das ja, den Alltagswahnsinn ;-)

Es war ein toller Erfolg, das Atelier komplett voll bei der Vernissage. Voll des Lobes und auch viel verkauft! Herzlichen Dank an alle, die da waren - auch an dieser Stelle nochmal.

Und einen Dank an alle 4 Mitkünstlerinnen: Lotte Schnath, Kirsten Marie Wehner (beide die Inhaberinnen vom Atelier AllerART), Eva Amelung-Khakzar, Annette Hertenberger

So, aber jetzt Bilder......



Wir lüften das Geheimnis um die Schaufenster....




Arbeiten von Eva und Kirsten und Annette

Arbeiten von Annette, mir, Lotte, Kirsten

Arbeiten von Eva, Lotte, mir

Meine genähten "Nackedeis 1-16" und Arbeiten von Annette und Kirsten

Meine "Weiber 1+2"

Arbeiten von Lotte

Arbeiten von Eva

Arbeiten von Eva

Nochmal die "Nackedeis"

Meine Serie "Rendez-vous mit mir selber" und Skulpturen von Lotte

Wir 5 Künstlerinnen: (vlnr) ich, Lotte, Eva, Kirsten Marie, Annette(vorne)

Mittwoch, 2. November 2016

Ausstellung "weiblICH"

Jetzt wird es so richtig ernst.....
Die allerletzten Vorbereitungen laufen. Heute noch Preise gemacht und morgen werden die Bilder aufgehängt. (von denen bei mir noch 2 heute und morgen früh fertig gestellt werden....;-))





Ich freue mich so, und gleichzeitig bin ich enorm aufgeregt.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Die Ausstellung rückt näher.....

So, meine Lieben, der Termin kommt immer näher. Er rückt mir sozusagen auf die Pelle....
Noch eine Woche.
Natürlich bin ich nicht fertig.
Natürlich brauche ich noch bis zum letzten Moment.
Aber, das kennt Ihr ja jetzt auch schon. Und ich noch viel länger ;-)

Heute gebe ich einen kleinen Blick frei auf meinen Schreibtisch. Leider bin ich das ganze Wochenende unterwegs. (Bin bei meinen 4 Schulfreundinnen für ein lang geplantes Wochenende. Ich freue mich sehr, sie alle endlich mal wieder zu sehen!!)
Aber ich bin eben nicht da. Kann nicht arbeiten - höchstens im Geiste. Aber die geistige Arbeit ist schon fertig. Das Konzept steht schon länger. Da wird nicht mehr dran gerüttelt. Aber das ein oder andere muss eben noch fertig gestellt werden.

Gut, ich werde das schon schaukeln - wie immer eben. Am Freitag noch mit der heissen Nadel die letzten Stiche nähen und dann vollkommen entspannt meine Werke präsentieren.

Ich werde dann noch mal von den letzten Zügen berichten und ausführlich bebildert nach der Ausstellung. Es gibt dieses Mal etwas mehr Text.





Montag, 17. Oktober 2016

Athen, die zweite

Die große Athen-Erkenntnis....
Eine Freundin sagte vor meiner Reise nach Athen zu mir: "Dein Griechenland-Trip wird grandios, da wartet etwas ganz Spezielles auf Dich. Schau genau hin!"
Durch die Umstände, die mich nach Athen führten, wollte ich das nur zu gern glauben. Leider ist es bei mir oft so, dass ich, wenn allzu genau hinschaue, gar nix mehr sehe....Kennt ihr??!!

Also nahm ich mir vor, auch mal nach rechts und auch nach links zu schauen. Querverweise aufzunehmen. Nicht nur geradeaus zu denken. Mich wirklich treiben zu lassen. 
Und was soll ich sagen. Ich glaube, es hat geklappt. Ja, wirklich. Ich habe mich so treiben lassen wie lange nicht mehr. Ich habe mir Zeit genommen. Wo immer ich sie brauchte.  Habe genau geschaut. In jede Ecke. Athens und in mir. 



Terrasse im Benaki-Museum



Ausgrabungen im Benaki-Museum


altes Webbild
alte Webereien

Folklore-Kleid

Detail zu oben

Bin einfach abgebogen. Irgendwohin. Und angekommen. Das war der schönste Nachmittag!!


Ein Cafe in einer kleinen Seitenstrasse - Blick den Hügel hinab 

mein Wohlfühl-Tisch

Der Stuhl, einfach aber schön- Ich liebe Flickenteppiche in allen Varianten

Mein Blick gegenüber. Ein Buchladen - einfach nach draussen verlegt

diese Hauswand hat soviel Charme wie sonst noch keine, die ich kenne

einfach dran gezeichnet...

finde sogar Muße zum zeichnen

Graffiti an der Hauswand um die Ecke



Und jetzt kommt die Erkenntnis. Bitte nicht enttäuscht sein. Sie ist nicht neu. Sie ist uralt. Sie hat einen ellenlangen Bart. Ich kannte sie. Schon sehr lange. 
ABER: ich hatte sie nicht verinnerlicht. Und das sind die Schlimmsten. Ich weiss, ich sollte. Aber ich tue nicht. Weil es nicht in mir ist. Sondern von aussen an mich heran getragen wird. Weil ich nicht loslassen kann. Nicht gehen lassen. Will alles festhalten. Die Erinnerung. Den Lebensabschnitt. Das Gefühl. 

Ich komme mit viel weniger klar, als ich denke. Ich muss aufräumen. Muss ausmisten. Muss loslassen. Muss gehen lassen. 

Ich fange mit den Dingen an. So einfach wie möglich. Nicht gleich wieder überfordern. Die Tasse, die nicht gehen durfte, obwohl sie hässlich war, weil ich sie geschenkt bekommen hatte. Das Geschirr, das nur noch da war aus purem Trotz. Es war meins, es war noch aus der Studien-Zeit. Die Gläser, die doch mal so teuer waren....
Das ist jetzt alles weg. Erfreut hoffentlich andere Menschen. Oder aber auch nicht. Aber es ist weg von mir. 

Ich versuche mir das Gefühl des Loslassens so lange wie möglich zu bewahren. Jetzt kommt mein Zimmer. Das wird definitiv schwieriger. JEDES Teil, das ich in die Hand nehme, muss sich dem Satz widersetzen: "damit wollte ich doch noch das+das machen" - aber mache ich es je?? Ist es wirklich wichtig das+das zu machen?? 

Und dann kommt der Keller. Das wird die Hölle. Dort warten noch mindestens 1000 Projekte auf mich. Da gilt es ganz genau hin zu sehen. Es wird schwer. Aber danach geht es besser. Ich werde leichter. DA muss ich hin. Mich leichter fühlen. Dinge endlich machen, die schon lange darauf warten.

Soweit zur Erkenntnis. Einen Anfang gab es. Schön wäre, wenn nicht ständig etwas dazwischen käme. Aber ich habe es selber in der Hand, mal nichts dazwischen kommen zu lassen. Darum geht es. Sich wirklich auseinandersetzen. Nicht nur so zu tun als ob. 

Nun, etwas Wichtiges ist "dazwischen gekommen", lange geplant, aber wieder bis zu allerletzt gewartet: Meine Ausstellung mit meinen 4 anderen Kolleginnen im Atelier allerART. So, wieder mal als Letzte fertig. Aber - was soll´s. Das bin ich. Ich habe es am Ende noch immer geschafft. Darauf kommt es an.
Ich habe diese Woche Arbeitslager. Muss produzieren. Das, was schon lange in meinem Kopf ist, umsetzen. Bloss nicht ablenken lassen mit Dingen, die ich auch schon immer machen wollte. Fokussieren. 
Es wird. Sicher. Ich werde berichten.

Schönen Abend!!

Dienstag, 27. September 2016

Athen...1

So, nach einer Woche krank sein, komme ich jetzt endlich dazu, euch etwas von Athen zu erzählen.
Und anfangen möchte ich da mit meiner Unterkunft. Ich glaube, sie hatte ganz viel mit dem Gelingen und dem richtigem Bewusstsein der Reise zu tun. Darum stelle ich sie als erstes vor.
Gebucht hatte ich sie über www.airbnb.de. Gewohnt habe ich bei Katerina. Ich kann da jetzt irgendwie nicht verlinken, ihr könnt gerne über mich Kontakt herstellen lassen.
So, jetzt erstmal nur Fotos:

Eingangstür im Garten

"Meine" kleine Terrasse

Küche

Eingangstür von innen

Schlafzimmer

morgendliches Ritual - ich brauche meinen Kaffee...

Wohnzimmer - das Poster hatte ich da gekauft und wollte es mit auf das Foto haben
mein Schreibtisch

und das lustige Bad. Man muss sich einfach mitten reinstellen und duschen. Es war zu wenig Platz für eine Duschkabine
 ;-))

Soviel zu der Unterkunft. Das Ganze ist natürlich nicht in "echte " Zimmer aufgeteilt, sondern ein einziges. Aber es ist so schön und niedlich, ich habe mich extrem wohl gefühlt. Der Platz war vollkommen ausreichend!!
Welche Rolle sie gespielt hat und was ich noch so erlebt habe, wie mich Griechenland beeinflusst hat und ich versuche es hier zu retten, muss ich später schreiben. Denn ansonsten dauert es wieder viel zu lange, dass ich überhaupt schreibe. Ihr versteht... ;-))
Schönen Tag euch!!


Samstag, 10. September 2016

Athen

Ich erzähle euch kurz eine Geschichte.
Mein Mann sollte in Athen ein Seminar besuchen, von seiner Firma aus. Dieses sollte in Athen stattfinden und da war ich gleich begeistert. "Da komme ich mit!!" Ich habe mir einen Flug gebucht, wir wollten sogar noch 2 Tage dranhängen, damit wir auch noch ein wenig Zeit haben. Zusammen. Mal ohne die Kinder. In Athen. Wie romantisch kann es sein...
Aber 2 Tage, nachdem ich den Flug ohne Versicherung und Rücktritt und sonstigen Vorsichtsmaßnahmen gebucht hatte (alles viel zu teuer...) kommt mein Mann und erzählt - Seminar abgesagt. SUPER!! Flug absolut unstornierbar, ohne extremen Geldverlust. Also, ich fliege alleine. In eine Stadt, in die ich sicher nicht als erstes gewollt hätte, wenn ich es mir aussuchen könnte. 6 Tage unterwegs, 4 volle Tage in Athen. Ich hatte lange gar keine Lust. Ein Kurzurlaub, der nicht hätte sein müssen. Der einiges an Geld kostet. Ich habe mich lange um gar nix gekümmert. Keinen Reiseführer. Keine Vorbereitung.
Gestern, mitten in einem unglaublich gehetzten Tag, mit unglaublich vielen Terminen, mit unglaublich eng getackteten Aufgaben, sitze ich im Auto und denke.
Denke daran, dass alles einen Sinn hat, auch wenn er sich nicht immer gleich erschliesst.
Denke daran, dass ich eigentlich gar keine Lust habe, mir dort Sehenswürdigkeiten anzusehen.
Denke daran, dass ich es hasse, in Städte zu fahren, nur, um mich dort wieder abzuhetzen, um alle Sehenswürdigkeiten zu sehen.
Denke daran, dass das der Sinn sein könnte, dass ich mal einfach Ruhe habe.
Denke daran, dass mir ja niemand vorschreibt, was ich dort erledigen muss.
Denke daran, dass es sogar lustig sein kann, dass ich die einzige Touristin bin, die nicht in der Akropolis war, als sie in Athen verweilte. (bin ich ganz sicher nicht!!)
Denke daran, dass ich in der Ruhe, ganz ohne Pflichten, ganz ohne Verantwortungen einfach mal ganz sein könnte.

Nun freue ich mich doch. Fliege Dienstag morgen. Gestehe mir zu, nichts zu erwarten. Nichts zu müssen. Freue mich immer mehr.
Werde berichten.

Mittwoch, 31. August 2016

Stille umgab diesen Blog....

Es ist viel zu lange her, dass ich hier berichtete. Das ist wirklich nicht schön, gebe ich zu. Die Sommerferien waren viel zu kurz, die Zeit flog nur so davon....
Eins meiner Highlights war mein Stand auf der Kunstwoche in Kleinsassen.
Ich zeige euch nun ein paar Bilder davon. Es war sehr anregend, motivierend, inspirierend und vor allem habe ich so tolle Menschen kennengelernt....das ist unbezahlbar!

mein Stand komplett

Pina-Serie

Love-Song-Serie

Kladden-Tisch

Postkartenständer

Arbeitsplatz zum LIVE-Nähen


Alles in allem eine gelungene Woche!!